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Effektivität einer theoriebasierten Online-Intervention zur Verhaltensaktivierung bei Depression

Projektförderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektlaufzeit: Feb 2020 - Jul 2022

 

Das Team

Dr. Lena Krämer

Wissenschaftliche Leitung

Dr. Tina Zeiss

Projektmitarbeiterin

M.Sc. Psych. Claudia Mueller-Weinitschke

Projektmitarbeiterin

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel

Leiter der Forschungsstelle

 

Projektbeschreibung

Ziel des Forschungsprojektes ist die Effektivitätsüberprüfung einer theoriebasierten Online-Intervention (InterAKTIV) zur Behandlung von Personen mit Depression.

 

Online-Training InterAKTIV

Das Online-Training InterAKTIV der Universität Freiburg hat zum Ziel, Menschen mit Depressionen dabei zu helfen (wieder) aktiver zu werden und so ihre Stimmung nachhaltig zu verbessern. Das begleitete Online-Programm umfasst sieben Sitzungen, deren Bearbeitung jeweils etwa 45 Minuten Zeit beansprucht. Das Training hilft Betroffenen, sich mit ihren persönlichen Werten und Zielen auseinanderzusetzen und ihre Motivation zu steigern. Außerdem bietet es Unterstützung bei der konkreten Planung von Aktivitäten und der Bewältigung von Hindernissen. Zwischen den Sitzungen helfen Wochenübungen, das Gelernte zu vertiefen und im Alltag zu erproben. Um die Umsetzung bestmöglich zu begleiten, steht während der gesamten Zeit ein Psychologe („E-Coach“) mit schriftlichen Rückmeldungen zur Seite. Eine zusätzliche Unterstützung mit motivierenden SMS ist möglich.

 

Methodik

Es wird eine randomisiert-kontrollierte Studie mit parallelem Wartekontrollgruppendesign durchgeführt. Die Rekrutierung erfolgt über die Online- und Print-Medien der AOK Baden-Württemberg (Mitgliederzeitschrift, Homepage, Facebook). Es wird eine Zielstichprobe von 128 Teilnehmer*innen eingeschlossen. Die Studienteilnehmer*innen werden randomisiert der Interventionsgruppe (unmittelbare Teilnahme an InterAKTIV) oder der Wartekontrollgruppe (Teilnahme an InterAKTIV nach Abschluss der Follow-Up-Messung) zugewiesen. Erhebungen finden zur Baseline, acht Wochen sowie sechs Monate nach Randomisierung mittels Online-Fragebogen und Telefoninterview statt. Primäre Analysen erfolgen nach dem Intention-to-Treat Prinzip.

Als primäres Outcome wird der Depressionsschweregrad, als sekundäre Outcomes das Ausmaß an Verhaltensaktivierung sowie motivationale und volitionale Prozessvariablen erhoben. Zusätzlich werden Moderatoren der Interventionseffekte explorativ untersucht. Die Erhebung der Variablen erfolgt in einer Baseline zu Studienbeginn, sowie im Anschluss an die Durchführung der Intervention mittels Telefoninterviews und online Fragebögen. Eine Follow-Up Erhebung nach sechs Monaten gibt Aufschluss über die Stabilität der Effekte.

 

Publikationen

Zurzeit liegen noch keine Publikationen vor. 

 

 

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