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Labore

In unseren Laboren erforschen wir die Zusammenhänge zwischen psychischen und körperlichen Vorgängen. Das kann oft wertvolle Anhaltspunkte über die genauen Mechanismen von psychischen Störungen liefern und damit zur Therapieentwicklung beitragen.

Psychophysiologie-Labor

Varioport with sensorsIm sogenannten „Psychophysiologie-Labor“ erheben wir dazu grundlegende körperliche Vorgänge, wie z.B. die Herzrate, Atmung oder Hautleitfähigkeit, die mit der Aktivität der Schweißdrüsen zusammenhängt. Das kann geschehen, während am Computer Bilder etc. betrachtet werden, oder auch im Laufe einer Therapiesituation.

 

 

 

 

 

 

Eyetracking-Labor

stationärer EyetrackerIm Eyetracking-Labor werden Blickbewegungen aufgezeichnet, die als Indiz für Aufmerksamkeitszu- bzw. -abwendung interrpetiert werden.

Das Wissen darüber, wie bestimmte Situationen (z.B. Angstreize) von Menschen mit psychischen Störungen im Unterschied zu Menschen ohne psychische Störungen wahrgenommen werden, trägt dazu bei, psychotherapeutische Behandlungen maßgeschneidert für das jeweilige Problem zu entwickeln.

Sowohl bei Angst als auch bei Essstörungen gibt es auffällige Informationsverarbeitungsprozesse, die sich mittels Blickdatenmessung erfassen lassen.

 

 

 

 

 

 

EEG-Labor

EEG-Labor

Im EEG Labor können die Gehirnströme der Probanden gemessen werden. Um die Gehirnströme aufzeichnen zu können, werden die Elektroden mit Hilfe einer Elektrodenhaube gleichmäßig auf die Kopfhaut des Probanden platziert. Je nach Kopfgröße des Probanden stehen verschiedene Größen der Elektrodenhauben zur Verfügung. Um einen möglichst geringen Hautwiderstand zu erzielen, wird in der Vorbereitungsphase ein Elektrolyte-Gel verwendet. Das Anlegen der Elektroden dauert ca. 10 Minuten. Die Ableitung erfolgt im Sitzen. Insgesamt sind das Anlegen und die Messung von EEG völlig harmlos und schmerzfrei.

Zusätzlich können in dem EEG Labor verschiedene psychophysiologische Parameter erfasst werden (siehe oben).

Damit untersuchen wir z.B. die Verteilung der visuellen Aufmerksamkeit bei bei der Betrachtung von Gesichtern.

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