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Themen für Bachelorarbeiten

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Themen für Dissertationen

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

Themen für Bachelorarbeiten

Entsprechend der Studienordnung sollen in der Regel die Themen aus den Experimentalpraktika als Bachelorarbeit weitergeführt werden.

 

Themen für Masterarbeiten

(geordnet nach den jeweiligen Ansprechpartner*innen)

 

Koordination der Masterarbeiten: bei konkretem Interesse an einzelnen Projekten melden Sie sich gerne direkt bei den unten genannten Ansprechpartnern. Zentrale Koordination: Christoph Breuninger

 

Wichtiger Hinweis zu den Themen: Es handelt sich in der Regel nicht um Themen für einzelne Abschlussarbeiten, sondern um Themenfelder, in denen teilweise auch mehrere spezifische Fragestellungen angeboten werden.

Hinweis zur Bearbeitung: Die Bearbeitung (auch in den auf englisch dargestellten Forschungsprojekten) erfolgt in der Regel auf deutsch in Form der "klassischen" Monografie. Auf Wunsch und in Absprache ist es in fast allen Projekten auch möglich, die Masterarbeit auf englisch und / oder in Artikelform zu verfassen.

 

Brunna Tuschen-Caffier 

  • Esspsychopathologie und Impulsivität – Experimentelle Untersuchung des Einfluss verschiedener Inhibitionskomponenten: In unsere Gesellschaft stehen Nahrungsmittel im Überfluss zur Verfügung. Nicht jeder kann dieser ständigen Versuchung wiederstehen. Ein Mechanismus der bei der Aufrechterhaltung und Entwicklung von Essstörungen diskutiert wird ist die Fähigkeit zur Verhaltensinhibition. In einem laufenden Projekt zur Binge-Eating-Störung können Daten zu verschiedenen Inhibitions-komponenten erhoben und diese in Abhängigkeit von verschiedenen Esspsychopathologien analysiert werden. 

 

Nicole Thörel 

  • Abhängigkeitsähnliches Essverhalten: Eine behaviorale Abhängigkeit?: Der Ausdruck „Chocoholic“ ist jedem ein Begriff und für viele Menschen intuitiv nachvollziehbar. In der Forschung werden solche Phänomene unter dem Begriff „Food Addiction“ untersucht. In jüngerer Zeit wird jedoch zunehmend diskutiert, ob Bestandteile von Nahrung tatsächlich abhängig machen können oder ob es nicht vielmehr die Handlung des Essens ist, die abhängig macht. In unserer Forschungsgruppe beschäftigen wir uns damit, ob sich abhängigkeitsähnliches Essverhalten als behaviorale Abhängigkeit als sinnvolles Konstrukt erweist und arbeiten an der Entwicklung von Fragebögen, mit denen sich eine solche Abhängigkeit erfassen lässt. 

 Julia Asbrand

  • Untersuchungen bei Kindern mit Angststörungen und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom: Ziel des Projekts ist die Gegenüberstellung typischer Störungsbilder (Angststörungen, ADHS) im Kindesalter mit einer gesunden Kontrollgruppe, um verursachende und aufrechterhaltende Faktoren besser zu verstehen. Der Fokus des Projekts liegt auf der Emotionsregulation im Moment der Emotion (state) im Vergleich zu einer abstrakten Erhebung der Emotionsregulation als Eigenschaft (trait). Dabei werden in verschiedenen Aufgaben diverse Variablen erhoben (z.B. Symptomfragebögen, subjektive Wahrnehmung der Situation, Psychophysiologie). Für Abschlussarbeiten ist ein intrapersonaler Fokus (Kind) oder ein interpersonaler Fokus (Eltern-Kind) möglich. Die Fragestellung ist in Absprache frei zu gestalten.

  

Jessica Werthmann

  • Feeding your Feelings?
    In meiner Forschung beschäftigte ich mich mit der Frage inwieweit die (un)erfolgreiche Regulation von Emotionen einen Einfluß auf das Essverhalten und Essstörungspathologie hat. Dabei richtet sich mein Augenmerk besonders auf die Untersuchung der kognitiven Mechanismen, die ungesundem Essverhalten Vorschub leisten können. Innerhalb einer Masterarbeit biete ich Student/innen die Chance Einblicke in den experimentellen Versuchsaufbau, Planung und Ablauf zu kriegen, innovative Erhebungsmethoden kennenzulernen und eigene Fragestellung und Gedanken zum Thema „Frustessen“ zu entwickeln. 
  • Inspiring body love
    Wir sind konstant von sogenannten „Schönheitsidealen“ umgeben, die eine schlanke und perfekte Figur propagieren. Körperunzufriedenheit steht auf Platz 1 der Sorgen von jungen Frauen und Männern (Mission Australia, 2007). Mein Forschungsinteresse richtet sich auf die Entstehung und Instandhaltung von Körperunzufriedenheit in klinischen sowie analogen Gruppen. Dabei interessiere ich mich besonders für die Rolle der Informationsverarbeitung (Aufmerksamkeit) und Emotionsregulation. Im Rahmen einer Masterarbeit können Student/innen sowohl Erfahrung sammeln innerhalb experimenteller Untersuchungen, in denen z.B. der Einfluss von Grübeln auf die Körperunzufriedenheit untersucht wird aber auch eventuell Einblicke in klinische Studien erlangen, z.b. bei der Evaluation eines Körperbildtrainings. 

 

Jessica Werthmann und Fritz Renner

  • Crack the craving
    Wer kennt ihn nicht – den plötzlichen Heißhunger auf Schokolade (auf Englisch: Craving)? In diesem Projekt (Dr. Renner & Dr. Werthmann) werden neue Wege untersucht, dem unstillbaren Verlagen nach leckerem (aber leider ungesundem) Essen zu widerstehen. Erste Studien weisen darauf hin, dass man die Kraft von bildlichen Vorstellungen (mental imagery) nutzen kann, um Menschen zu Verhaltensänderungen zu motivieren. In dem geplanten Projekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit ein Training in bildlichen Vorstellungen (mental imagery) effektiv ist, gesundes Essverhalten in einer Umgebung zu fördern, in der eine Vielzahl an kalorienreichen Nahrungsmitteln angepriesen wird. 

 

Fritz Renner

  • Positive Imagination und antizipierte (Vor-)Freude
    Typische Merkmale einer Depression sind eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust oder Verlust der Freude an Dingen oder Tätigkeiten, die zuvor als angenehm empfunden wurden. Aktuelle Forschung hat gezeigt, dass ein Defizit, Freude oder Vorfreude zu antizipieren (anticipated pleasure), bei Menschen mit einer Depression Beeinträchtigungen in der Motivation vorhersagt, belohnende Aktivitäten in Angriff zu nehmen. Es scheint so zu sein, dass bei Menschen mit Depressionen dieser Prozess der antizipierten (Vor-)Freude nicht optimal funktioniert. Es ist daher klinisch relevant, Interventionen zu entwickeln die sich positiv auf die antizipierte (Vor-)Freude auswirken können, um so das Aktivitätsniveau von Menschen mit Depression zu erhöhen und damit eine Stimmungsverbesserung zu bewirken. Eine Möglichkeit, antizipierte (Vor-)Freude auf potenziell belohnende Verhaltensweisen zu erhöhen, ist ein Training in bildlicher Vorstellung zu positiven Aktivitäten (positive mental imagery training). Dieses Projekt richtet sich darauf die Effekte eines solchen Trainings auf Motivation und antizipierte (Vor-)Freude zu untersuchen. 
  • Morgen fange ich wirklich an – Positive Imagination und Prokrastination
    Es ist höchste Zeit für die Prüfungsvorbereitungen, zuhause stapelt sich der Papierkram und eigentlich wäre es mal wieder an der Zeit, einen Zahnarzt-Termin zu vereinbaren. Viele Menschen neigen dazu, alltägliche Tätigkeiten aufzuschieben und zu vermeiden. In diesem Projekt werden neue Wege untersucht, dem (pathologischen) Aufschieben entgegenzuwirken. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass ein Training in positiver bildlicher Vorstellung zu alltäglichen Aktivitäten (positive mental imagery training), zur Steigerung der Motivation führt, diese Aktivitäten auszuführen. In diesem Projekt gehen wir der Frage nach, inwieweit ein Training in positiver Vorstellung (mental imagery) effektiv ist, um die Motivation zur Ausführung aufgeschobener Aktivitäten zu steigern; ein weiteres Ziel des Projektes ist es, Einflüsse des Trainings auf die Stimmung zu untersuchen.
  • Healthy Habits (Gesunde Gewohnheiten)
    Mit dem Fahrrad zur Arbeit oder doch mit dem Auto, die Treppe nehmen oder den Aufzug, einen Apfel als Nachmittags-Snack oder doch den Schokoriegel? Im Alltag haben wir oft die Wahl zwischen gesunden und ungesunden Verhaltensweisen. Eine ungesunde Ernährung und der Mangel an Bewegung können für viele körperliche Erkrankungen und Beschwerden (z. B. Stoffwechselerkrankungen, Arterienverkalkung) mitverantwortlich sein. Eine Informationsvermittlung (Psychoedukation), die sich lediglich auf die Vermittlung von Informationen zu gesunden Gewohnheiten richtet, hat sich weitgehend als unzureichend erwiesen, um ungesunde Gewohnheiten tatsächlich zu verändern. Eine alternative Route, gesunde Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren, könnte in der Simulation gesunder Verhaltensweisen durch bildliche Vorstellung (mental imagery)  liegen. Erste Studien haben gezeigt, dass ein Training in bildlicher Vorstellung zu gesundheitsrelevanten Aktivitäten (positive mental imagery Training) zur Steigerung der Motivation führt, diese Aktivitäten auszugführen. Dieses Projekt richtet sich auf die Entwicklung und Evaluation eines Trainings in bildlicher Vorstellung für gesunde Gewohnheiten.

Themen für Dissertationen

  • Dysfunktionale Regulation von Emotionen bei Kindern und Jugendlichen am Beispiel von Angststörungen
  • Mechanismen der Expositionstherapie am Beispiel von Angst- und Essstörungen
  • Dysfunktionale Emotionsregulation in Notfallsituationen
  • Dysfunktionale Verarbeitung von Informationen am Beispiel der Borderline Persönlichkeitsstörung

 

 Laufende Dissertationen siehe Mitarbeiter / Doktorand_innen.

 

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

  • Asbrand, J., Blechert, J., Nitschke, K., Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Aroused at home: Basic autonomic regulation during orthostatic and physical activation is altered in children with social anxiety disorder. Journal of Abnormal Child Psychology, 45(1), 143-155https://doi.org/10.1007/s10802-016-0147-7 (pdf pdf)

  • Asbrand, J., Hudson, J., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Maternal parenting and child behaviour: an observational study of childhood social anxiety disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(4), 562–575. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9828-3 (pdf pdf)

  • Breuninger, C., Sláma, D. M.Krämer, M., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Psychophysiological reactivity, interoception and emotion regulation in patients with agoraphobia during virtual reality anxiety induction. Cognitive Therapy And Research, 41(2), 193-205. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9814-9 (pdf pdf)

  • Keil, V.Asbrand, J.Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Children with social anxiety and other anxiety disorders show similar deficits in habitual emotional regulation: evidence for a transdiagnostic phenomenon. European Child & Adolescent Psychiatry, 26(7), 749-757. https://doi.org/10.1007/s00787-017-0942-x (pdf pdf)

  • Renner, F., Ji, J. L., Pictet, A., Holmes, E. A., & Blackwell, S. E. (2017). Effects of engaging in repeated mental imagery of future positive events on behavioural activation in individuals with major depressive disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(3), 369–380. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9776-y (pdf pdf)

  • Schäfer, J. Ö., Naumann, E., Holmes, E. A., Tuschen-Caffier, B., & Samson, A. C. (2017). Emotion regulation strategies in depressive and anxiety symptoms in youth: A meta-analytic review. Journal of Youth and Adolescence, 46(2), 261-276. https://doi.org/10.1007/s10964-016-0585-0 (pdf pdf)
  • Trentowska, M., Svaldi, J., Blechert, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Does habituation really happen? Investigation of psycho-biological responses to body exposure in bulimia nervosa. Behaviour Research and Therapy, 90, 111–122. https://doi.org/10.1016/j.brat.2016.12.006 (pdf pdf)

 

  • Asbrand, J., Svaldi, J., Krämer, M., Breuninger, C., & Tuschen-Caffier, B. (2016). Familial accumulation of social anxiety symptoms and maladaptive emotion regulation. PLOS ONE, 11(4), e0153153. doi:10.1371/journal.pone.0153153 (pdf pdf)
  • Dugué, R.Keller, S.Tuschen-Caffier, B., & Jacob, G. A. (2016). Exploring the mind’s eye: Contents and characteristics of mental images in overweight individuals with binge eating behaviour. Psychiatry Research, 246, 554–560. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2016.10.028 (pdf pdf)
  • Holmes, E. A., Blackwell, S. E., Burnett Heyes, S., Renner, F., & Raes, F. (2016). Mental imagery in depression: phenomenology, potential mechanisms, and treatment implications. Annual Review of Clinical Psychology, 12(1), 249–280. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-021815-092925 (pdf pdf)
  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2016). Make up your mind about food: A healthy mindset attenuates attention for high-calorie food in restrained eaters. Appetite, 105, 53–59. https://doi.org/10.1016/j.appet.2016.05.005 (pdf pdf)

 

  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2015). Worry or craving? A selective review of evidence for food-related attention biases in obese individuals, eating-disorder patients, restrained eaters and healthy samples. Proceedings of the Nutrition Society, 74(2), 99–114. https://doi.org/10.1017/S0029665114001451 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., & Hoyer, J. (2014). Die sogenannte Dritte Welle? Evidenzbasiert, nützlich oder überflüssig? Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 43(4), 279–281. doi:10.1026/1616-3443/a000294 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., Kühl, S., & Bender, C. (2011). Cognitive-evaluative features of childhood social anxiety in a performance task. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 42, 233-239. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2010.12.005 (pdf pdf)

 

 

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