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Stellenangebote für wissenschaftliche Hilfskräfte (Hiwis)

Themen für Bachelorarbeiten

Themen für Masterarbeiten

Themen für Dissertationen

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

Stellenangebote für wissenschaftliche Hilfskräfte (Hiwis)

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Themen für Bachelorarbeiten

Entsprechend der Studienordnung sollen in der Regel die Themen aus den Experimentalpraktika als Bachelorarbeit weitergeführt werden.

 

Themen für Masterarbeiten

(geordnet nach den jeweiligen Ansprechpartner*innen)

 

Koordination der Masterarbeiten: bei konkretem Interesse an einzelnen Projekten melden Sie sich gerne direkt bei den unten genannten Ansprechpartnern. Zentrale Koordination: Fritz Renner

 

Wichtiger Hinweis zu den Themen: Es handelt sich in der Regel nicht um Themen für einzelne Abschlussarbeiten, sondern um Themenfelder, in denen teilweise auch mehrere spezifische Fragestellungen angeboten werden.

Hinweis zur Bearbeitung: Die Bearbeitung (auch in den auf englisch dargestellten Forschungsprojekten) erfolgt in der Regel auf deutsch in Form der "klassischen" Monografie. Auf Wunsch und in Absprache ist es in fast allen Projekten auch möglich, die Masterarbeit auf englisch und / oder in Artikelform zu verfassen.

 

Brunna Tuschen-Caffier 

  • Esspsychopathologie und Impulsivität – Experimentelle Untersuchung des Einfluss verschiedener Inhibitionskomponenten: In unsere Gesellschaft stehen Nahrungsmittel im Überfluss zur Verfügung. Nicht jeder kann dieser ständigen Versuchung wiederstehen. Ein Mechanismus der bei der Aufrechterhaltung und Entwicklung von Essstörungen diskutiert wird ist die Fähigkeit zur Verhaltensinhibition. In einem laufenden Projekt zur Binge-Eating-Störung können Daten zu verschiedenen Inhibitions-komponenten erhoben und diese in Abhängigkeit von verschiedenen Esspsychopathologien analysiert werden. 

 

Sanne Bruijniks

 

  • Long-term outcomes of session frequency in CBT and IPT for depression. (In diesem Projekt sind keine weiteren Arbeiten mehr zu vergeben) This project will focus on analyzing the long-term (month 24) outcomes on data of a recently published study (Bruijniks, S. J., Lemmens, L. H., Hollon, S. D., Peeters, F. P., Cuijpers, P., Arntz, A., ... & Huibers, M.J.H. (2020). The effects of once-versus twice-weekly sessions on psychotherapy outcomes in depressed patients. The British Journal of Psychiatry216(4), 222-230) (Link) that showed that a higher session frequency can improve outcomes in psychotherapy for depression. Long-term outcomes (depressive symptoms up to 24 months after start of treatment) were measured with the Longitudinal Interval Follow-up Evaluation. The master thesis for this project should be written in English.

 

  • Understanding cognitive support for skill acquisition. One of the most often hypothesized treatment mechanisms to reduce symptoms during psychotherapy is the acquisition of skills to cope with symptoms. However, it is yet not clear how skill acquisition exactly works and can be enhanced in the context of psychotherapy. The aim of the current study is to test the specific effects of retrieval versus mental imagery on declarative (recall of how to conduct the skill) and procedural (actual skill acquisition) part of skill acquisition. Based on previous studies we expect that mental imagery of skill acquisition will lead to better skill acquisition compared to retrieval of skill acquisition. We will additionally test whether these effects are moderated by depression severity, working memory of emotional arousal. These hypotheses will be investigated in two studies focused on skill acquisition, one in a non-clinical sample, the other in a sub-clinical sample. As a master thesis student, you will be involved in the data collection for both studies and have the opportunity to develop your hypotheses and write your thesis on the data of this project. The master thesis for this project should be written in English.

 

  • Understanding the role of emotional arousal in skill acquisition. Emotional arousal has shown to be an important factor for successful learning, both in non-clinical as in clinical settings (Lane, Ryan, Nadel, & Greenberg, 2015; Yerkes & Dodson, 1908). In the context of two experimental studies that investigate the specific effects of retrieval versus mental imagery on declarative memory (recall of how to conduct the skill) and procedural (actual skill acquisition) memory of skill acquisition in both a non-clinical and subclinical sample, emotional arousal will be measured using both self-report and physiological measures. Self-reported emotional arousal will be measured using the Affect Grid (also see: Russell, Weiss, & Mendelsohn, 1989). Physiological emotional arousal will be measured during each visit by three non-invasive measures of heart rate, collection of cortisol and skin conductance (i.e., electrodermal activity). Heart rate will be measured using using a fitness tracker wrist watch (i.e., Polar Watch 0H1). Skin conductance will be measured by using a Varioport-II portable device. Cortisol will be measured in saliva. However, although all measures have been related to emotional arousal and declarative memory (for example see: Buchanan, Tranel, & Adolphs, 2006; Hamm & Weike, 2005; Kofman, Meiran, Greenberg, Balas, & Cohen, 2006; Riediger et al., 2014; Smeets, Giesbrecht, Jelicic, & Merckelbach, 2007), results have not been consistent (for example: in the study of Smeets et al. (2007) cortisol but not heart rate was related to recall; or: in Buchanan et al. (2006) cortisol, but not skin conductance, was related to memory performance). In this master thesis project you will be involved in the data collection for these studies and focus on comparing the relation between the different measures of emotional arousal and their individual role in skill acquisition. The master thesis for this project should be written in English.

 

Vera Haufe

 

  • Kinderängste: Obwohl die Soziale Angststörung zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter gehört und mit bedeutsamen psychosozialen Einschränkungen verbunden ist, ist bislang nicht empirisch gesichert, welche Faktoren die Störung im Kindes- und Jugendalter aufrechterhalten. Basierend auf der Forschungslage und vielversprechenden Befunden aus der ersten Projektphase ist es das Ziel der aktuellen zweiten Projektphase, weiterführende Studien zur Rolle von Aufmerksamkeits- und Bewertungsprozessen bei der Aufrechterhaltung der Störung durchzuführen. In den unterschiedlichen Studien werden zum einen kortikale (EEG) und visuelle Aufmerksamkeitsprozesse (Eyetracking) beim Betrachten von sozialen Stimuli untersucht. Zudem soll die Auswirkung von kognitiver Emotionsregulation auf die subjektive und kortikale Reaktivität auf soziale Stimuli untersucht werden. Um eine mögliche transdiagnostische Qualität der Störungsprozesse zu berücksichtigen, werden Kinder und Jugendliche mit sozialer Angststörung nicht nur mit einer gesunden Kontrollgruppe, sondern auch mit einer klinischen Kontrollgruppe mit spezifischer Phobie verglichen.

 

  • Emotionsregulation im Alltag (EMA): Wie regulieren Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen ihre Emotionen im Alltag und inwiefern unterscheiden sie sich dabei von gesunden Kindern und Jugendlichen? Die bisherige Forschungslage deutet darauf hin, dass Störungen aus dem Angst- und Depressionsbereich durch einen vermehrten Einsatz maladaptiver und einen verringerten Einsatz adaptiver Emotionsregulationsstrategien charakterisiert sind. Allerdings wird die habituelle Emotionsregulation in vielen Studien durch einmalige retrospektive Selbstberichte erfasst, die durch Gedächtnisverzerrungen in ihrer Aussagekraft deutlich eingeschränkt sind. Über die situative Emotionsregulation im Alltag von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen ist dadurch nur wenig bekannt. Aus diesem Grund wird in diesem Projekt die Methode des Ecological Momentary Assessments (EMA) eingesetzt: Kinder und Jugendliche mit Störungen aus dem Angst- und Depressionsbereich sowie gesunde Kinder und Jugendliche werden mithilfe einer Smartphone-App über mehrere Tage hinweg mehrmals täglich hinsichtlich ihrer Emotionsregulation befragt und miteinander verglichen. Im Rahmen des Projekts soll zudem ein kurzes Training zu adaptiver Emotionsregulation entworfen und pilotiert werden.

 

Fritz Renner

  • Positive Imagination und antizipierte (Vor-)Freude. (In diesem Projekt sind keine weiteren Arbeiten mehr zu vergeben) Typische Merkmale einer Depression sind eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust oder Verlust der Freude an Dingen oder Tätigkeiten, die zuvor als angenehm empfunden wurden. Aktuelle Forschung hat gezeigt, dass ein Defizit, Freude oder Vorfreude zu antizipieren (anticipated pleasure), bei Menschen mit einer Depression Beeinträchtigungen in der Motivation vorhersagt, belohnende Aktivitäten in Angriff zu nehmen. Es scheint so zu sein, dass bei Menschen mit Depressionen dieser Prozess der antizipierten (Vor-)Freude nicht optimal funktioniert. Es ist daher klinisch relevant, Interventionen zu entwickeln die sich positiv auf die antizipierte (Vor-)Freude auswirken können, um so das Aktivitätsniveau von Menschen mit Depression zu erhöhen und damit eine Stimmungsverbesserung zu bewirken. Eine Möglichkeit, antizipierte (Vor-)Freude auf potenziell belohnende Verhaltensweisen zu erhöhen, ist ein Training in bildlicher Vorstellung zu positiven Aktivitäten (positive mental imagery training). Dieses Projekt richtet sich darauf die Effekte eines solchen Trainings auf Motivation und antizipierte (Vor-)Freude zu untersuchen.

 

Nicole Thörel (Im WS 2020/ 2021 keine Themen mehr zu vergeben!)

 

  • Stigmatisierung im Kontext von Essstörungen. Während das Stigma psychischer Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie bereits gut untersucht ist, richtet sich der Fokus des Interesses erst seit jüngerer Zeit auf den Einfluss und die Natur von Stigmata in Bezug auf Essstörungen. Erste Studien zeigen, dass sich die Stigmatisierung von Personen mit Essstörungen durchaus von der mit anderen körperlichen oder psychischen Störungen verbundenen Stigmatisierung unterscheidet. Insbesondere die Zuschreibung von persönlicher Verantwortung für die Erkrankung spielt im Kontext der Stigmatisierung von Personen mit Essstörungen eine wichtige Rolle. Wird angenommen, dass Personen für Ihre Erkrankung selbst verantwortlich sind, resultiert daraus im Sinne der Attributionstheorie auch geringeres Mitleid. In unserem Forschungsprojekt bauen wir auf dem bisherigen Stand der Forschung auf und untersuchen verschiedene Aspekte der Stigmatisierung und wie sich diese reduzieren lässt.

 

 

Themen für Dissertationen

  • Dysfunktionale Regulation von Emotionen bei Kindern und Jugendlichen am Beispiel von Angststörungen
  • Mechanismen der Expositionstherapie am Beispiel von Angst- und Essstörungen
  • Dysfunktionale Emotionsregulation in Notfallsituationen
  • Dysfunktionale Verarbeitung von Informationen am Beispiel der Borderline Persönlichkeitsstörung

 

 Laufende Dissertationen siehe Mitarbeiter / Doktorand_innen.

 

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

  • Asbrand, J., Blechert, J., Nitschke, K., Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Aroused at home: Basic autonomic regulation during orthostatic and physical activation is altered in children with social anxiety disorder. Journal of Abnormal Child Psychology, 45(1), 143-155https://doi.org/10.1007/s10802-016-0147-7 (pdf pdf)

  • Asbrand, J., Hudson, J., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Maternal parenting and child behaviour: an observational study of childhood social anxiety disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(4), 562–575. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9828-3 (pdf pdf)

  • Breuninger, C., Sláma, D. M.Krämer, M., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Psychophysiological reactivity, interoception and emotion regulation in patients with agoraphobia during virtual reality anxiety induction. Cognitive Therapy And Research, 41(2), 193-205. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9814-9 (pdf pdf)

  • Keil, V.Asbrand, J.Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Children with social anxiety and other anxiety disorders show similar deficits in habitual emotional regulation: evidence for a transdiagnostic phenomenon. European Child & Adolescent Psychiatry, 26(7), 749-757. https://doi.org/10.1007/s00787-017-0942-x (pdf pdf)

  • Renner, F., Ji, J. L., Pictet, A., Holmes, E. A., & Blackwell, S. E. (2017). Effects of engaging in repeated mental imagery of future positive events on behavioural activation in individuals with major depressive disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(3), 369–380. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9776-y (pdf pdf)

  • Schäfer, J. Ö., Naumann, E., Holmes, E. A., Tuschen-Caffier, B., & Samson, A. C. (2017). Emotion regulation strategies in depressive and anxiety symptoms in youth: A meta-analytic review. Journal of Youth and Adolescence, 46(2), 261-276. https://doi.org/10.1007/s10964-016-0585-0 (pdf pdf)
  • Trentowska, M., Svaldi, J., Blechert, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Does habituation really happen? Investigation of psycho-biological responses to body exposure in bulimia nervosa. Behaviour Research and Therapy, 90, 111–122. https://doi.org/10.1016/j.brat.2016.12.006 (pdf pdf)

 

  • Asbrand, J., Svaldi, J., Krämer, M., Breuninger, C., & Tuschen-Caffier, B. (2016). Familial accumulation of social anxiety symptoms and maladaptive emotion regulation. PLOS ONE, 11(4), e0153153. doi:10.1371/journal.pone.0153153 (pdf pdf)
  • Dugué, R.Keller, S.Tuschen-Caffier, B., & Jacob, G. A. (2016). Exploring the mind’s eye: Contents and characteristics of mental images in overweight individuals with binge eating behaviour. Psychiatry Research, 246, 554–560. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2016.10.028 (pdf pdf)
  • Holmes, E. A., Blackwell, S. E., Burnett Heyes, S., Renner, F., & Raes, F. (2016). Mental imagery in depression: phenomenology, potential mechanisms, and treatment implications. Annual Review of Clinical Psychology, 12(1), 249–280. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-021815-092925 (pdf pdf)
  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2016). Make up your mind about food: A healthy mindset attenuates attention for high-calorie food in restrained eaters. Appetite, 105, 53–59. https://doi.org/10.1016/j.appet.2016.05.005 (pdf pdf)

 

  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2015). Worry or craving? A selective review of evidence for food-related attention biases in obese individuals, eating-disorder patients, restrained eaters and healthy samples. Proceedings of the Nutrition Society, 74(2), 99–114. https://doi.org/10.1017/S0029665114001451 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., & Hoyer, J. (2014). Die sogenannte Dritte Welle? Evidenzbasiert, nützlich oder überflüssig? Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 43(4), 279–281. doi:10.1026/1616-3443/a000294 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., Kühl, S., & Bender, C. (2011). Cognitive-evaluative features of childhood social anxiety in a performance task. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 42, 233-239. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2010.12.005 (pdf pdf)

 

 

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