Uni-Logo
Sektionen
Artikelaktionen

Studium

Übersicht

Themen für Bachelorarbeiten

Themen für Masterarbeiten

Themen für Dissertationen

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

Themen für Bachelorarbeiten

Entsprechend der Studienordnung sollen in der Regel die Themen aus den Experimentalpraktika als Bachelorarbeit weitergeführt werden.

 

Themen für Masterarbeiten

(geordnet nach den jeweiligen Ansprechpartner*innen)

 

Koordination der Masterarbeiten: bei konkretem Interesse an einzelnen Projekten melden Sie sich gerne direkt bei den unten genannten Ansprechpartnern. Zentrale Koordination: Christoph Breuninger

 

Wichtiger Hinweis zu den Themen: Es handelt sich in der Regel nicht um Themen für einzelne Abschlussarbeiten, sondern um Themenfelder, in denen teilweise auch mehrere spezifische Fragestellungen angeboten werden.

Hinweis zur Bearbeitung: Die Bearbeitung (auch in den auf englisch dargestellten Forschungsprojekten) erfolgt in der Regel auf deutsch in Form der "klassischen" Monografie. Auf Wunsch und in Absprache ist es in fast allen Projekten auch möglich, die Masterarbeit auf englisch und / oder in Artikelform zu verfassen.

 

Brunna Tuschen-Caffier 

  • Esspsychopathologie und Impulsivität – Experimentelle Untersuchung des Einfluss verschiedener Inhibitionskomponenten: In unsere Gesellschaft stehen Nahrungsmittel im Überfluss zur Verfügung. Nicht jeder kann dieser ständigen Versuchung wiederstehen. Ein Mechanismus der bei der Aufrechterhaltung und Entwicklung von Essstörungen diskutiert wird ist die Fähigkeit zur Verhaltensinhibition. In einem laufenden Projekt zur Binge-Eating-Störung können Daten zu verschiedenen Inhibitions-komponenten erhoben und diese in Abhängigkeit von verschiedenen Esspsychopathologien analysiert werden. 

 

Julia Asbrand

  • Untersuchungen bei Kindern mit Angststörungen und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom: Ziel des Projekts ist die Gegenüberstellung typischer Störungsbilder (Angststörungen, ADHS) im Kindesalter mit einer gesunden Kontrollgruppe, um verursachende und aufrechterhaltende Faktoren besser zu verstehen. Der Fokus des Projekts liegt auf der Emotionsregulation im Moment der Emotion (state) im Vergleich zu einer abstrakten Erhebung der Emotionsregulation als Eigenschaft (trait). Dabei werden in verschiedenen Aufgaben diverse Variablen erhoben (z.B. Symptomfragebögen, subjektive Wahrnehmung der Situation, Psychophysiologie). Für Abschlussarbeiten ist ein intrapersonaler Fokus (Kind) oder ein interpersonaler Fokus (Eltern-Kind) möglich. Die Fragestellung ist in Absprache frei zu gestalten.

 

Barnabas Penzl

  • Katastrophisierende Interpretationen von ambiguen Situationen bei der Panikstörung: Im Rahmen des Projekts wird untersucht, inwiefern katastrophisierende Interpretationen von ambiguen Körperempfindungen (z.B. Herzklopfen als Zeichen eines bevorstehenden Herzinfarkts) ein spezifisches Merkmal der Panikstörung sind, v.a. in Abgrenzung zu anderen Angststörungen. Möglich sind auch Vergleiche der Interpretation von ambiguen Situationen zwischen Patienten mit anderen Angststörungen und gesunden Probanden.

 

Jessica Werthmann

  • Feeding your Feelings?
    In meiner Forschung beschäftigte ich mich mit der Frage inwieweit die (un)erfolgreiche Regulation von Emotionen einen Einfluß auf das Essverhalten und Essstörungspathologie hat. Dabei richtet sich mein Augenmerk besonders auf die Untersuchung der kognitiven Mechanismen, die ungesundem Essverhalten Vorschub leisten können. Innerhalb einer Masterarbeit biete ich Student/innen die Chance Einblicke in den experimentellen Versuchsaufbau, Planung und Ablauf zu kriegen, innovative Erhebungsmethoden kennenzulernen und eigene Fragestellung und Gedanken zum Thema „Frustessen“ zu entwickeln. 
  • Inspiring body love
    Wir sind konstant von sogenannten „Schönheitsidealen“ umgeben, die eine schlanke und perfekte Figur propagieren. Körperunzufriedenheit steht auf Platz 1 der Sorgen von jungen Frauen und Männern (Mission Australia, 2007). Mein Forschungsinteresse richtet sich auf die Entstehung und Instandhaltung von Körperunzufriedenheit in klinischen sowie analogen Gruppen. Dabei interessiere ich mich besonders für die Rolle der Informationsverarbeitung (Aufmerksamkeit) und Emotionsregulation. Im Rahmen einer Masterarbeit können Student/innen sowohl Erfahrung sammeln innerhalb experimenteller Untersuchungen, in denen z.B. der Einfluss von Grübeln auf die Körperunzufriedenheit untersucht wird aber auch eventuell Einblicke in klinische Studien erlangen, z.b. bei der Evaluation eines Körperbildtrainings. 

 

Jessica Werthmann und Fritz Renner

  • Crack the craving
    Wer kennt es nicht – den plötzlichen Heißhunger auf Schokolade (auf Englisch: Craving). In einer Zusammenarbeit von Dr Jessica Werthmann und Dr Fritz Renner werden neue Wege untersucht, wie man mit dem unstillbaren Verlagen nach leckerem (aber leider ungesundem) Essen umgehen kann. Erste Studien weisen darauf hin, dass man die Kraft von „mentalen Bildern“ (Mental Imagery) nutzen kann, um Menschen zu Verhaltensänderung zu motivieren. In unserer gemeinsamen Forschung gehen wir der Frage nach, inwieweit man Mental Imagery nutzen kann, um gesundes Essverhalten zu fördern, auch wenn man einer Umgebung ausgesetzt ist, in der eine Vielzahl kalorienreicher Nahrungsmittel konstant angepriesen werden. 

 

Fritz Renner

  • Mental imagery based activity scheduling for low mood
    Low mood and dysphoria is related to reduced engagement in potentially rewarding activities. Mental imagery (MI) is an experience like perception in the absence of sensory input. One way to increase motivation and engagement in potentially rewarding activities might be via mental imagery simulations of engaging in these activities. This project explores how positive mental imagery could be used to increase the motivation and engagement in planned activities in individuals with low mood.
     

Themen für Dissertationen

  • Dysfunktionale Regulation von Emotionen bei Kindern und Jugendlichen am Beispiel von Angststörungen
  • Mechanismen der Expositionstherapie am Beispiel von Angst- und Essstörungen
  • Dysfunktionale Emotionsregulation in Notfallsituationen
  • Dysfunktionale Verarbeitung von Informationen am Beispiel der Borderline Persönlichkeitsstörung

 

 Laufende Dissertationen siehe Mitarbeiter / Doktorand_innen.

 

Ausgewählte Publikationen zum Überblick über Forschungsprojekte

  • Asbrand, J., Blechert, J., Nitschke, K., Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Aroused at home: Basic autonomic regulation during orthostatic and physical activation is altered in children with social anxiety disorder. Journal of Abnormal Child Psychology, 45(1), 143-155https://doi.org/10.1007/s10802-016-0147-7 (pdf pdf)

  • Asbrand, J., Hudson, J., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Maternal parenting and child behaviour: an observational study of childhood social anxiety disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(4), 562–575. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9828-3 (pdf pdf)

  • Breuninger, C., Sláma, D. M.Krämer, M., Schmitz, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Psychophysiological reactivity, interoception and emotion regulation in patients with agoraphobia during virtual reality anxiety induction. Cognitive Therapy And Research, 41(2), 193-205. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9814-9 (pdf pdf)

  • Keil, V.Asbrand, J.Tuschen-Caffier, B., & Schmitz, J. (2017). Children with social anxiety and other anxiety disorders show similar deficits in habitual emotional regulation: evidence for a transdiagnostic phenomenon. European Child & Adolescent Psychiatry, 26(7), 749-757. https://doi.org/10.1007/s00787-017-0942-x (pdf pdf)

  • Renner, F., Ji, J. L., Pictet, A., Holmes, E. A., & Blackwell, S. E. (2017). Effects of engaging in repeated mental imagery of future positive events on behavioural activation in individuals with major depressive disorder. Cognitive Therapy and Research, 41(3), 369–380. https://doi.org/10.1007/s10608-016-9776-y (pdf pdf)

  • Schäfer, J. Ö., Naumann, E., Holmes, E. A., Tuschen-Caffier, B., & Samson, A. C. (2017). Emotion regulation strategies in depressive and anxiety symptoms in youth: A meta-analytic review. Journal of Youth and Adolescence, 46(2), 261-276. https://doi.org/10.1007/s10964-016-0585-0 (pdf pdf)
  • Trentowska, M., Svaldi, J., Blechert, J., & Tuschen-Caffier, B. (2017). Does habituation really happen? Investigation of psycho-biological responses to body exposure in bulimia nervosa. Behaviour Research and Therapy, 90, 111–122. https://doi.org/10.1016/j.brat.2016.12.006 (pdf pdf)

 

  • Asbrand, J., Svaldi, J., Krämer, M., Breuninger, C., & Tuschen-Caffier, B. (2016). Familial accumulation of social anxiety symptoms and maladaptive emotion regulation. PLOS ONE, 11(4), e0153153. doi:10.1371/journal.pone.0153153 (pdf pdf)
  • Dugué, R.Keller, S.Tuschen-Caffier, B., & Jacob, G. A. (2016). Exploring the mind’s eye: Contents and characteristics of mental images in overweight individuals with binge eating behaviour. Psychiatry Research, 246, 554–560. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2016.10.028 (pdf pdf)
  • Holmes, E. A., Blackwell, S. E., Burnett Heyes, S., Renner, F., & Raes, F. (2016). Mental imagery in depression: phenomenology, potential mechanisms, and treatment implications. Annual Review of Clinical Psychology, 12(1), 249–280. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-021815-092925 (pdf pdf)
  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2016). Make up your mind about food: A healthy mindset attenuates attention for high-calorie food in restrained eaters. Appetite, 105, 53–59. https://doi.org/10.1016/j.appet.2016.05.005 (pdf pdf)

 

  • Werthmann, J., Jansen, A., & Roefs, A. (2015). Worry or craving? A selective review of evidence for food-related attention biases in obese individuals, eating-disorder patients, restrained eaters and healthy samples. Proceedings of the Nutrition Society, 74(2), 99–114. https://doi.org/10.1017/S0029665114001451 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., & Hoyer, J. (2014). Die sogenannte Dritte Welle? Evidenzbasiert, nützlich oder überflüssig? Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 43(4), 279–281. doi:10.1026/1616-3443/a000294 (pdf pdf)

 

  • Tuschen-Caffier, B., Kühl, S., & Bender, C. (2011). Cognitive-evaluative features of childhood social anxiety in a performance task. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 42, 233-239. https://doi.org/10.1016/j.jbtep.2010.12.005 (pdf pdf)

 

 

Benutzerspezifische Werkzeuge