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Stufenweise Therapie für Menschen mit körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen (STEpS)

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel, Dr. Almut Helmes

Einrichtungen: Universität Freiburg, Institut für Psychologie, Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie

Mitarbeiterin: Dipl.-Psych. Miriam Rüsch

Wissenschaftliche Hilfskräfte: Dipl.-Psych. Eva Zerpies

Projektträger: Internes Projekt der Ambulanz für psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen am Institut für Psychologie der Universität Freiburg

Projektlaufzeit:  -

 

Projektbeschreibung:

Psychotherapiepraxen und -ambulanzen können oftmals den aktuellen Versorgungsbedarf von Patienten mit körperlichen Erkrankungen und psychischen Störungen nicht decken. Viele Psychotherapiepatienten können gar nicht oder erst nach einer Wartezeit von mehreren Monaten behandelt werden.

Um die ungünstige Versorgungssituation zu verbessern wurde im Rahmen des Forschungsprojektes STEpS ein zweistufiges Behandlungskonzept für Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen und komorbiden depressiven Störungen oder Anpassungsstörungen entwickelt, das eine schnellere Patientenversorgung ermöglicht. Das zweistufige Behandlungskonzept sieht vor, dass Patienten direkt nach der Kontaktaufnahme mit unserer Ambulanz an einem Gruppenprogramm teilnehmen und anschließend bei weiterhin bestehendem Behandlungsbedarf eine Einzeltherapie erhalten.

Das Gruppenprogramm umfasst 8 Termine á 100 Minuten, die einmal wöchentlich stattfinden und von einer approbierten Verhaltenstherapeutin durchgeführt werden. Im Rahmen des Gruppenprogramms sollen zentrale Inhalte einer Verhaltenstherapie bei körperlichen Erkrankungen und komorbiden depressiven Störungen und Anpassungsstörungen behandelt werden: Förderung positiver Aktivitäten, Veränderung ungünstiger Denkmuster, Krankheitsbewältigung und Selbstwert/Sinnfindung.

Dabei sollen Informationen vermittelt, funktionale Verhaltensweisen im Umgang mit psychischen Belastungen bei körperlichen Erkrankungen erlernt und sozialer Austausch erleichtert werden. Derzeit wird in einer randomisiert-kontrollierten Studie untersucht, ob sich der zweistufige Behandlungsansatz als ein effektives Versorgungskonzept für Menschen mit körperlichen Erkrankungen und komorbiden depressiven Störungen oder Anpassungsstörungen erweist.

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