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Graduiertenkolleg "Menschliche und maschinelle Intelligenz" |
Die Doktoranden des Graduiertenkollegs stellen sich ihr Studienprogramm in Absprache mit ihrem Hauptbetreuer individuell zusammen. Es setzt sich aus Lehrveranstaltungen der am Kolleg beteiligten Hochschullehrer und Vorträgen von eingeladenen Gastwissenschaftlern zusammen. Bei Eintritt in das Kolleg können "Lehr- und Wanderwochen" in Anspruch genommen werden. Darunter wird eine Art Praktikum in den verschiedenen Abteilungen des Kollegs verstanden.
Jeder Doktorand wird von zwei Hochschullehrern des Kollegs betreut: Vom Hauptbetreuer (Promotionsfach) und vom Zweitbetreuer aus einem anderen Fach des Kollegs. Diese zweifache Betreuung soll eine interdisziplinäre Ausrichtung der im Kolleg angefertigten wissenschaftlichen Arbeiten unterstützen.
Während des Semesters finden wöchentliche Lehrveranstaltungen in Form von Vorlesungen, Seminaren und Übungen statt. Die Ringvorlesung "Menschliche und maschinelle Intelligenz" wird jedes Semester angeboten und besteht aus Einzelvorträge aus dem Themenspektrum der Kognitionswissenschaft, die teils von Mitgliedern des Kollegs, teils von Gastreferenten gehalten werden. Jeder Doktorand besucht das in seinem Fach und Schwerpunkt angebotene Doktorandenkolloquium. Daneben gibt es noch regelmäßige, kollegsinterne Veranstaltungen wie Dissertationsvorstellungstage und Projektpräsentationen der am Kolleg beteiligten Abteilungen.
Die Zusammenarbeit mit den beiden anderen kognitionswissenschaftlichen Graduiertenkollegs in Deutschland (in Hamburg und Saarbrücken) ermöglicht es, jedes Jahr ein "Frühjahrstreffen" und die "Herbstschule Kognitionswissenschaft" anzubieten. Bei der Ausrichtung der beiden Veranstaltungen wechseln sich die drei Kollegs ab. Die Frühjahrstreffen dienen dem internen wissenschaftlichen Austausch der Doktoranden aus den drei Kollegs. Die jährlich stattfindende Herbstschule ist ein Workshop mit Vorträgen und mehrtägigen Kursen von überwiegend eingeladenen Wissenschaftlern aus dem Bereich der Kognitionswissenschaft. Die Teilnahme der Doktoranden an den Frühjahrstreffen und Herbstschulen wird vom Graduiertenkolleg gewünscht und finanziell unterstützt.
Weiterhin gehört die aktive Teilnahme (eigener Beitrag) an international bedeutsamen Tagungen und Kongressen zu den Aufgaben eines jeden Doktoranden im Kolleg. Auf Antrag,stehen für die Durchführung der Dissertation und den Besuch von Tagungen, Kongressen und Workshops finanzielle Mittel zur Verfügung.