FPI-R
Freiburger
Persönlichkeitsinventar
7., überarbeitete und neu normierte
Auflage 2001
von J. Fahrenberg, R. Hampel
und H. Selg
Einsatzbereich:
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.
Das
Verfahren:
Das Freiburger Persönlichkeitsinventar ist ein faktorenanalytisch und itemmetrisch
begründetes Persönlichkeitsverfahren. Seine Konstruktbereiche sind nicht nach
theoretischen Vorentscheidungen oder im Hinblick auf eine festgelegte Anzahl von
Dimensionen ausgewählt, sondern pragmatisch als Konstruktbereiche, die den Autoren
aufgrund ihrer Erfahrungen und aufgrund der Literatur interessant und wichtig erschienen.
Zur Qualitätskontrolle des FPI-R wurde für die 7. Auflage eine gründliche Reanalyse,
jetzt repräsentativ für die alten und die neuen Bundesländer, durchgeführt. Die
Skalenstruktur war eindeutig reproduzierbar. Diese Testform (FPI-R) umfaßt 138
Items, die sich zu folgenden Skalen zusammensetzen: Lebenszufriedenheit, Soziale
Orientierung, Leistungsorienterung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität,
Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen, Offenheit, außerdem die zwei
Sekundärskalen Extraversion und Emotionalität im Sinne Eysencks. Die Skalen geben
relevante Konzepte in den Selbstbeschreibungen der Durchschnittsbevölkerung mit
hoher interner Validität wieder und sind durch zahlreiche empirische Validtätshinweise
belegt.
Neben der neu normierten Form FPI-R werden die Normentabellen zur Form A1 (als
geringfügig modifizierte Fassung der häufig verwendeten bisherigen Parallelform A des
FPI) weiterhin im Manual dokumentiert, um ggf. den Vergleich mit früheren Untersuchungen
zu ermöglichen. Die Fragebogenfom A1 die zugehörige Schablone A1 sowie der
Auswertungsbogen A1 des FPI bleiben lieferbar.
Zuverlässigkeit:
Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Skalen liegt zwischen Alpha = .73 und Alpha =
.83.
Gültigkeit:
Die interne Validität ist durch die Konvergenz von faktorenanalytischen und
itemmetrischen Analysen sowie durch konfirmatorische Clusteranalysen gesichert. Die
empirische Validität ist u.a. durch die Korrelation mit Selbst- und Fremdeinstufungen,
mit anderen Persönlichkeitsfragebogen und Statusmerkmalen belegt. Die zahreichen Arbeiten
zur internen und externen Gültigkeit des FPI-R sind in der Handanweisung der 5. Auflage
und in einer ergänzenden Bibliographie aufgeführt.
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