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Forschungspreisträger Prof. Dr. Jeffrey W. Sherman (University of California, Davis) in der Abteilung Sozialpsychologie und Methodenlehre

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung hat Prof. Dr. Jeffrey W. Sherman (University of California, Davis) auf Vorschlag von Professor Dr. Karl Christoph Klauer (Abteilung Sozialpsychologie und Methodenlehre) einen Anneliese Maier-Preis 2013 zuerkannt, der es ihm ermöglicht, Forschungsarbeiten in der Abteilung Sozialpsychologie und Methodenlehre durchzuführen. Die Auszeichnung in Höhe von 250.000 Euro wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestiftet und fördert Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. [31.1.2013]




Nachfolgend ein Text der Pressestelle der Universität:

Stereotypen auf der Spur

Der Anneliese Maier-Forschungspreis ermöglicht es zwei Sozialpsychologen, gemeinsam Vorurteile zu untersuchen

Wie bilden Menschen Vorurteile und Stereotypen aus? Auf welche Art und Weise beeinflussen diese die Wahrnehmung und Erinnerung? Inwiefern können Menschen ungewollte Vorurteile steuern? Das sind einige der Fragen, die Prof. Dr. Karl Christoph Klauer vom Institut für Psychologie der Albert-Ludwigs-Universität und der Sozialpsychologe Prof. Dr. Jeffrey W. Shermann von der University of California/USA untersuchen. Demnächst werden sie sich ihrer Forschung in vielfältigen Projekten widmen können: Auf Vorschlag von Klauer verleiht die Alexander von Humboldt-Stiftung den Anneliese Maier-Forschungspreis an Jeffrey W. Shermann. Die Auszeichnung in Höhe von 250.000 Euro wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestiftet und fördert Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Vorurteile und Stereotypen zu messen ist schwierig, da Tendenzen zur sozialen Erwünschtheit die Antworten der Testpersonen oft verfälschen. Soziale Erwünschtheit liegt vor, wenn die Befragten ihre Antworten aus Angst vor Ablehnung manipulieren. Um dieses Verhalten zu umgehen, wenden Forscherinnen und Forscher unaufdringliche Messverfahren an, die Vorurteile und Stereotypen erfassen können. Ein Schwerpunkt der geplanten Kooperation besteht darin, diese Messverfahren zu analysieren und zu verbessern. Um die Arbeiten zu vertiefen, plant Shermann einen längeren Aufenthalt an der Universität Freiburg. Außerdem beabsichtigen die Wissenschaftler, die Forschung der beiden Universitäten stärker miteinander zu verknüpfen. Mehrere Promotionsvorhaben sollen im Zuge dieser Kooperation gefördert werden. Der Anneliese Maier-Forschungspreis unterstützt die Arbeiten über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Foundation findern Sie hier.

Die Druckversion der Pressemitteilung (pdf) finden Sie hier.

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