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Projekt balance.arbeit

 

Projekt balance.arbeit  - Vom reaktiven Störungs- zum prospektiven Ressourcen-Management. Kompetenz und Polyvalenz zur internen Flexibilisierung

balance.arbeit ist ein Verbundvorhaben, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie aus dem Europäischen Sozialfond der Europäischen Union gefördert  wird. Das Projekt wird vom Projektträger DLR innerhalb des Förderschwerpunkts "Balance von Flexibilität und Stabilität" betreut.

Die Aufgabenstellungen werden im interdisziplinären Verbund durch fünf Verbundpartner bearbeitet. Die Koordination des Projekts obliegt der Arbeitsgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Freiburg.


Problemstellung

Globalisierung, neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen erfordern immer mehr Flexibilität von Unternehmen und ihren MitarbeiterInnen. Viele Unternehmen versuchen, diesen Flexibilitätsanforderungen mit zentraler Planung und Standardisierung der Prozesse zu begegnen. Diese Strategien gelten allerdings als unzureichend, um den beschriebenen Schwankungen zu begegnen. Somit liegt die notwendige Flexibilität zunehmend als „individuelle“ Anforderung beim Einzelnen oder bei der Arbeitsgruppe.


Projektziel
Das Verbundprojekt balance.arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Balance zwischen Flexibilitäts- und Stabilitätsanforderungen erreicht werden kann. Daher sollen bedingungs- sowie personenbezogene Faktoren beschrieben werden, die Balancearbeit ermöglichen. Im Sinne eines prospektiven Ressourcenmanagements können Gestaltungsempfehlungen zur personenbezogenen Entwicklung situationsspezifischer Kompetenzaspekte sowie zur Optimierung der Arbeits- und Organisationsgestaltung abgeleitet werden.
 

balance.arbeit ist sowohl als Forschungs-, als auch als Gestaltungsprojekt angelegt. Den Kern der Analysen bilden qualitative und quantitative Methoden, auf denen die Beantwortung der Forschungsfragen basiert und – ausgehend von den Analyseergebnissen – Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt und begleitet werden können. Neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Analyse- und Gestaltungsaktivitäten werden generalisiert sowie gestaltungsorientiert aufbereitet und in einem Methodenkoffer verdichtet, der anderen Unternehmen zugänglich gemacht wird.

Rolle und Aufgaben der Arbeitsgruppe Arbeit- und Organisationspsychologie der Universität Freiburg im Verbundprojekt
Im Rahmen des Projekts ist die Arbeitsgruppe der Universität Freiburg für die Koordination des Vorhabens und (insbesondere) für die standardisierten Analysen zuständig. 
 

Aktueller Stand des Projekts
Derzeit kooperiert balance.arbeit mit Unternehmen aus der IT-Branche. Es ist geplant auch in Industrieunternehmen aktiv zu werden. 
Derzeit werden Interviews und Gruppendiskussionen durchgeführt. Darüber hinaus arbeitet die Universität Freiburg an der Entwicklung eines standardisierten Instruments, welches in allen Kooperationsunternehmen eingesetzt wird.
 

Projektmitglieder der Universität Freiburg, Arbeit- und Organisationspsychologie
Prof. Heinz Schüpbach, Dipl.-Psych. Carolina Bahamondes Pavez , Dipl.-Psych. Nina Schiml.
 

Projektlaufzeit
Das Projekt läuft von September 2009 bis April 2013.
 

Weitere Informationen zum Projekt unter:

www.balancearbeit.de, Projektflyer, Projektexposé

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