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Qualifikationsarbeiten

Bachelorarbeiten

 Ein Informationspapier zu Bachelorarbeiten finden Sie hier.

 

Masterarbeiten

Ein Informationspapier zu Masterarbeiten finden Sie hier.

 

Für 2021 werden folgende Masterarbeiten ausgeschrieben:

 

 

Arbeitstitel: Welchen Einfluss hat die zusätzliche Einnahme von anti-depressiver Medikation auf die Wirksamkeit von Online-Gesundheitsinterventionen für Menschen mit Depressionen? Eine Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Regression

Inhalt: In Zunehmendem Maße werden Online-Gesundheitsinterventionen (OGI) zur (begleiteten) Selbsthilfe in der Behandlung von Menschen mit Depressionen eingesetzt. Zahlreiche Meta-Analysen belegen die Wirksamkeit dieser Interventionsform zur Behandlung und Prävention Depressionen. Bislang ist jedoch unklar, wie die Einnahme von Anti-Depressiva die Wirksamkeit von OGI beeinflusst.

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll ein bestehender Meta-Analysen Datensatz aktualisiert und um Angaben zur Einnahme von Psychopharmaka der jeweiligen Studienpopulation erweitert werden. Anhand einer Drei-Ebenen Meta-Regression soll der moderierende Einfluss von Psychopharmaka auf die Wirksamkeit der Interventionen berechnet werden. Zudem soll im Rahmen einer Systematischen Übersichtsarbeit der aktuelle Kenntnisstand zur Interaktion von Psychopharmaka und OGI aufbereitet werden.

Die Masterarbeit soll in Artikelform in Englischer Sprache verfasst werden und ist eingebunden in ein multizentrisches Projektteam zu E-mental-Health. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich gerne bei Lasse Sander

Betreuung: Dr. Lasse Sander

Kontakt: lasse.sander@psychologie.uni-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Erfahrungen mit der neoadjuvanten Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen

Inhalt: Die neoadjuvante Chemotherapie  ist  eine  wichtige  Form  der  Behandlung  bei  Brustkrebserkrankungen.  Dabei  finden  über  mehrere Wochen regelmäßige  Behandlungszyklen statt,  in  denen Chemotherapeutika verabreicht  werden,  bevor  im  Anschluss  eine  Operation  stattfindet.  Es ist  bekannt,  dass Chemotherapien  mit  Nebenwirkungen  einhergehen können. Diese können für Betroffene belastend sein und mit einer verringerten  Lebensqualität  einhergehen.  Weiterhin  ist  bekannt,  dass  Erwartungen,  die  Patient*innen  vor  einer  Behandlung  haben,  einen  Einfluss  auf  das  Erleben  von  Nebenwirkungen  und  Verträglichkeit  haben können.

In einem ersten Schritt wurden bereits die Erwartungen von Patient*innen vor der Chemotherapie erfasst. In einem zweiten Schritt sollen nun im Zuge der Masterarbeit diese Patientinnen erneut befragt werden. Dabei geht es um die Erfahrungen mit der Chemotherapie. Außerdem wollen wir die Erfahrungen mit den Erwartungen in Bezug setzen.

Die Hauptaufgabe der Masterarbeit besteht in der Erstellung eines Interviewleitfadens, der Durchführung und Auswertung von Interviews mit Brustkrebspatient*innen, drei Monate nach Beginn der Chemotherapie, zu Erfahrungen mit der Chemotherapie.

Weitere Informationen (PDF).

Betreuung: PD Dr. phil. Alexander Wünsch, Dipl.-Psychologe

Kontakt: alexander.wuensch@uniklinik-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Systematisches Review und Metaanalyse zur Effektivität von verhaltensaktivierender Psychotherapie bei Depression

Inhalt: Depressive Störungen gehören mit einer Lebenszeitprävalenz von etwa 20% zu den weltweit am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen. Eines der Hauptsymptome der depressiven Erkrankung besteht im Antriebsmangel, Rückzug und in der Abnahme von ausgeführten Aktivitäten. Eine verhaltenstherapeutische Therapieform, die sich zur Behandlung von Depression als wirksam erwiesen hat, ist die Verhaltensaktivierung. In der Therapie wird mit verschiedenen Methoden, wie beispielsweise der Aktivitätenbeobachtung und Aktivitätenplanung gearbeitet um Patienten beim Wiederaufbau eines gesunden Aktivitätsniveaus zu unterstützen. Neben einer Verbesserung der Stimmung wird bei einer verhaltensaktivierenden Psychotherapie auch eine Verbesserung kognitiver und behavioraler Symptome der Depression erwartet (z.B. exzessives Grübeln, Aktivitätslevel im Alltag).
Im Rahmen der Arbeit soll eine umfassende Literaturrecherche zur Effektivitätsstudien (RCTs) aus dem Bereich der Verhaltensaktivierung mit verschiedenen Zielgrößen durchgeführt werden. Anschließend erfolgt eine metaanalytische Aufarbeitung und Zusammenfassung der Ergebnisse. Eine genauere Eingrenzung der Fragestellung erfolgt auf Basis der verfügbaren Literatur in Zusammenarbeit mit den Studierenden. Die Arbeit wird manuskriptbasiert verfasst und wird einen spannenden Einblick in ein psychotherapeutisches Verfahren der Depression geben. Lassen Sie sich von der Methodik der Metaanalyse nicht schrecken – es wird im Herbst ein umfassender Workshop zu dem Thema angeboten, an dem Sie im Rahmen der Arbeit kostenfrei teilnehmen können.

Betreuung: M. Sc. Claudia Mueller-Weinitschke und Dr. Lena Krämer

Kontakt: claudia.mueller-weinitschke@psychologie.uni-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Welchen Einfluss hat die zusätzliche Einnahme von anti-depressiver Medikation auf die Wirksamkeit von Online-Gesundheitsinterventionen für Menschen mit Depressionen? Eine Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Regression

 

Inhalt: In Zunehmendem Maße werden Online-Gesundheitsinterventionen (OGI) zur (begleiteten) Selbsthilfe in der Behandlung von Menschen mit Depressionen eingesetzt. Zahlreiche Meta-Analysen belegen die Wirksamkeit dieser Interventionsform zur Behandlung und Prävention Depressionen. Bislang ist jedoch unklar, wie die Einnahme von Anti-Depressiva die Wirksamkeit von OGI beeinflusst.
Im Rahmen dieser Masterarbeit soll ein bestehender Meta-Analysen Datensatz aktualisiert und um Angaben zur Einnahme von Psychopharmaka der jeweiligen Studienpopulation erweitert werden. Anhand einer Drei-Ebenen Meta-Regression soll der moderierende Einfluss von Psychopharmaka auf die Wirksamkeit der Interventionen berechnet werden. Zudem soll im Rahmen einer Systematischen Übersichtsarbeit der aktuelle Kenntnisstand zur Interaktion von Psychopharmaka und OGI aufbereitet werden.
Die Masterarbeit soll in Artikelform in Englischer Sprache verfasst werden und ist eingebunden in ein multizentrisches Projektteam zu E-mental-Health. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich gerne bei Lasse Sander.

Betreuung: Dr. Lasse Sander

Kontakt: lasse.sander@psychologie.uni-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Komplementäre Verfahren in der Krebsbehandlung: Inanspruchnahme und ihre Zusammenhänge mit psychosozialen Faktoren

 

Inhalt: Komplementäre Verfahren werden von Krebspatienten häufig sowohl während als auch nach abgeschlossener onkologischer Behandlung genutzt. Komplementäre Verfahren in der Medizin sind ergänzende Behandlungsformen wie bspw. Naturheilkunde, Homöopathie, Nahrungsergänzungsstoffe, aber auch Mind-Body Verfahren wie Yoga, Meditation oder Qi-Gong. Diese Verfahren werden in der Regel zusätzlich, seltener aber auch alternativ zu klassischen schulmedizinischen Behandlungsformen eingesetzt. Im Rahmen von zwei groß angelegten Querschnittstudien wurde die Nutzung von komplementären Verfahren bei Krebspatienten untersucht zusammen mit den damit verbundenen Erwartungen in Bezug auf mögliche Wirkungen,  Information und Beratung. Es liegen zwei fertige Datensätze vor, die im Rahmen von jeweils einer Masterarbeit in Bezug auf die folgenden Fragestellungen ausgewertet werden sollen: Inwieweit hängen Nutzung und Erwartungen mit soziodemographischen sowie medizinischen Merkmalen, und mit psychosozialen Faktoren wie psychische Befindlichkeit, psychische Komorbidität und Lebensqualität zusammen. Voraussetzung für die beiden Masterarbeiten sind gute Kenntnisse in multivariaten statistischen Verfahren auf der Basis von SPSS.

Betreuung: Prof. Dr. Joachim Weis

Kontakt: joachim.weis@uniklinik-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Risikowahrnehmung und Therapieeinhaltung bei Krebspatient*innen während der COVID-19-Pandemie: Eine multinationale Studie
 

Inhalt: Die Welt steht aufgrund der COVID-19-Pandemie vor einer beispiellosen Krise mit nachteiligen Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden vieler Menschen. Es wird erwartet, dass sich COVID-19 auf verschiedene Bereiche der Gesundheitsfürsorge auswirken wird, indem es wahrscheinlich die Therapieeinhaltung und den Zugang zu Dienstleistungen verringert. Krebspatienten stellen aufgrund ihrer wiederkehrenden Immunschwäche und ihrer Nebenwirkungen eine Hochrisikopopulation dar. Im Rahmen einer internationalen Studie mit insgesamt 15 Ländern wird untersucht, wie die Risikowahrnehmung und/oder das Vertrauen in die Schutzvorkehrungen zu COVID-19 mit dem psychologischen Wohlbefinden und der Therapieeinhaltung von Krebspatienten zusammenhängen. Die Studie wird über eine anonyme online Befragung durchgeführt und umfasst neben selbstentwickelten Fragebögen zur spezifischen Situation der COVID 19 Pandemie standardisierte Instrumente zur Erfassung der Krankheitsverarbeitung  (Mini-MAC; Watson et al., 1994), Depression und Angst (DASS-21; Lovibond & Lovibond),  Persönlichkeitsmerkmale (PID-5-BF; Krueger et al., 2012) sowie der Lebensqualität (SF12 Kurzform des SF36; Ware et al 1996). Gegenstand der Masterarbeit ist die Auswertung einer deutschen Teilstichprobe auf der Basis eines fertigen Datensatzes.

Betreuung: Prof. Dr. Joachim Weis

Kontakt: joachim.weis@uniklinik-freiburg.de


  

Arbeitstitel: Krebs-Selbsthilfe & Patientenkompetenz
 

Inhalt: Eine Krebserkrankung ist für Betroffene und deren Angehörige mit zahlreichen Belastungen und neuen Herausforderungen verbunden. Um diese Situation bewältigen zu können, gibt es seit vielen Jahren neben professionellen Unterstützungsangeboten auch Angebote der organisierten Krebs-Selbsthilfe. In Deutschland hat die organisierte Selbsthilfe insgesamt gesehen an Akzeptanz gewonnen und gilt heute als wichtiger Teil der psychosozialen Versorgung von Krebsbetroffenen. Angesichts dieser wachsenden Bedeutung und Professionalisierung entstehen für die Selbsthilfe und ihre unterschiedlichen Organisationsformen neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Im Rahmen des Projekts eKSPlore: Krebs-Selbsthilfe & Patientenkompetenz werden in einer einmaligen Querschnittserhebung die Strukturen der Krebsselbsthilfe, die Entwicklungspotentiale und der Unterstützungsbedarf untersucht sowie die Herausforderungen an die individuelle und gemeinschaftliche Patientenkompetenz ermittelt. Die Stichprobe besteht aus Vertreter*innen unterschiedlicher Selbsthilfeorganisationen, Leiter*innen verschiedener Selbsthilfegruppen sowie Betroffenen mit und ohne Selbsthilfegruppenerfahrung. Für diese Studie liegt ein fertiger Datensatz vor. Aufgaben innerhalb der Masterarbeit umfassen eine Auswertung der vorhandenen Daten der ersten Kohorte (ca. 150 Datensätze) zu den oben genannten Themen. Dabei sind verschiedene Subgruppenanalysen geplant (z. B. Teilnehmer*innen von Selbsthilfegruppen vs. Krebsbetroffene ohne Selbsthilfegruppe, Vertreter*innen verbandlich organisierter vs. freier Selbsthilfeorganisationen).

Betreuung: Prof. Dr. Joachim Weis

Kontakt: joachim.weis@uniklinik-freiburg.de


 

Arbeitstitel: Externer Qualifizierungsbedarf der organisierten Krebs-Selbsthilfe
 

Inhalt: Als Teil der Qualitätssicherung werden in der organisierten Selbsthilfe Schulungen und Fortbildungen der Mitglieder bzw. Gruppenleiter*innen durchgeführt, was jedoch in den einzelnen Organisationen unterschiedlich umgesetzt wird Daher wird diskutiert, inwieweit systematisch geplante externe Fortbildungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit den Selbsthilfeorganisationen den zunehmenden Anforderungen an die Krebsselbsthilfe mehr entsprechen könnten. Im Rahmen der Einrichtung eines Zentrums für Kompetenzentwicklung für die Krebs-Selbsthilfe (ZfK-KSH) am Universitätsklinikum Freiburg sollen derartige Fortbildungen konzipiert und umgesetzt werden. Als Vorbereitung hierfür sollen Vertreter*innen und Mitglieder von Krebs-Selbsthilfeverbänden auf Landes- und Bundesebene zu ihrem Bedarf an Schulungen und Seminaren befragt werden. Hierbei sollen Themen und inhaltliche Schwerpunkte sowie Formate von selbsthilfebezogenen Fortbildungsangeboten erfragt und inhaltlich analysiert werden. Es kann auf eine erste Befragung aus dem Jahr 2019 zurückgegriffen werden, die aktualisiert und ergänzt werden soll. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die weitere Planung und Gestaltung von Schulungsangeboten für die organisierte Krebsselbsthilfe durch das ZfK-KSH dienen. Die Erhebung erfolgt online. Die Masterarbeit umfasst die Entwicklung des Erhebungsinstruments, die Durchführung der Befragung und die Auswertung der Daten. Als Zielgröße werden 50 bis 100 Teilnehmende erwartet.

Betreuung: Prof. Dr. Joachim Weis

Kontakt: joachim.weis@uniklinik-freiburg.de


 

 

 

 

 

 

 

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