Projekt WISA
Validierung einer Wissensbasis zur erfolgreichen Arztpraxis (WISA)
Ihr Name/ Ansprechpartner (mit Adresse):
Prof. Dr. Heinz Schüpbach (Projektleiter)
Dipl.-Psych. Marcus Majumdar,
cand. psych. Markus Strauch
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
Arbeits- und Organisationspsychologie,
Engelbergerstr. 41,
79085 Freiburg
Beteiligte Organisationen:
Arbeits- Organisationspsychologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg;
Ein privates Institut aus Freiburg
Anmerkung: Einige der beteiligten Organisationen können anonymisiert sein
Gefördert durch:
Ein privates Institut mbH, Freiburg
Inhalt und Zielstellung des Projekts:
Entwicklung und Beratung:
Das private Institut soll theoretisch fundiert und methodisch kompetent bei der Entwicklung von Instrumenten und Verfahren für die Praxisanalyse, der Aufarbeitung der Ergebnisse und der Rückmeldung an die Ärzte - über ein internetbasiertes Managementinformationssystem sowie in Seminaren - unterstützt werden.
Theoretische Grundlage/Konzept:
System- und handlungstheoretische Ansätze.
Methodisches Vorgehen, Instrument:
Im ersten Projektabschnitt wird insbesondere die Güte bereits durchgeführter standardisierter Befragungen von über 2500 Ärzten (und ihren Helferinnen, sowie von jeweils ca. 100 Patienten) evaluiert und die Daten auf relevante Itemtypologien bzw. -konfigurationen "erfolgreicher Arztpraxen" untersucht. Im zweiten Abschnitt soll, unterstützt durch qualitative Studien, vornehmlich die Konstrukt- und die prädiktive Validität vorliegender Instrumente verbessert und ein Instrument zur Erfassung des ärztlichen Selbstmanagements konstruiert werden.
Erkenntnisgewinn/ Neuigkeitswert:
Gängige, eher technologische Qualitätsmanagementkonzepte sollten erstens um psychologische Dimensionen (insbesondere der Berücksichtigung der ärztlichen Handlungsperspektive), und zweitens durch die Fokussierung von Selbstmanagementkompetenzen um eine lebensbereichsübergreifende Perspektive erweitert werden.
Laufzeit des Projekts:
1. Mai 2000 bis 31. Mai 2001
