Projekte in der Arbeits- und Organisationspsychologie
Die Arbeitsgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg versteht sich als eine Teildisziplin der Psychologie, die eine Anwendbarkeit psychologischen Grundlagenwissens auf Arbeitskontexte und Organisationen wissenschaftlich fundiert und prüft, sowie ebenso die Praxistauglichkeit ihrer Konzepte immer wieder auf die Probe stellen muss. Die Nähe zum "Feld" der Wirtschaftsunternehmen, aber auch aller anderen Organisationen, in denen Menschen arbeiten (z.B. soziale Einrichtungen wie Schulen und Kliniken), bietet einerseits spannende und bedeutsame Forschungsmöglichkeiten für unsere Disziplin, stellt aber andererseits auch eine Herausforderung dar, mit Praktikern wissenschaftliche Projekte zu erarbeiten und durchzuführen. Aus diesen Gründen bestehen fortwährend Forschungs- UND Praxisprojekte in der Arbeits- und Organisationspsychologie. | |
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Theoretische fundiert sind unsere Grundpositionen durch systemtheoretische Ansätze, speziell dem soziotechnischen Systemansatz, sowie durch tätigkeits- und handlungspsychologische Theorien. Zu Beginn dieses Jahrhundert wurde die Basis der Arbeits- und Organisationspsychologie überwiegend im Bereich der Industrie und Produktion entwickelt. Heute müssen diese Konzepte auf den so genannten dritten Sektor übertragen werden, in dem der Großteil der Erwerbstätigen arbeitet: dem Dienstleistungsbereich. Dazu gehören auch die Arbeitsplätze in öffentlichen Verwaltungen, sowie dem Bildungs- und Gesundheitswesen, die an Bedeutung gewonnen haben. Mit dem Wandel im Arbeitsmarkt werden Themen wie Telearbeit, überlange Arbeitszeiten oder neue Formen indirekter Steuerung wichtiger werden. Die Arbeitsgruppe an der Universität Freiburg beschäftigt sich in ihren Projekten mit solchen aktuellen Themen. | |
Aktuelle Forschungsprojekte | |